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1 πάλη
πάλη, ἡ, 1) das Ringen, der Ringkampf; Il. 23, 635; δεῠρ' ἄγε πειρηϑήτω ἢ πὺξ ήὲ πάλῃ ἢ καὶ ποσίν, Od. 8, 206; κρατέων πάλᾳ, Pind. Ol. 8, 27; νικῶσι πυγμὴν καὶ πάλην, Eur. Alc. 1031; ἐν παιδοτρίβου δὲ τίνα πάλην ἐμάνϑανες; Ar. Equ. 1238; Plat. Legg. VII, 795 b u. sonst in Prosa. Vgl. über die Kunst des Ringens, die darin bestand, daß man den Gegner niederschwang (πάλλω), oder durch Beinstellen hinwarf u. auf dem Boden festhielt, ϑλίβειν καὶ κατέχειν, Arist., außer der angeführten Stelle des Plat. noch Arist. rhet. 1, 5; Theocr. 24, 209 u. Plut. Symp. 2, 4; Heliod. 10, 3. – Uebh. der Kampf, πάλην ἅπτειν τινί, Aesch. Ch. 866; πάλη δορός, Eur. Heracl. 160 u. a. D. – 2) = παιπάλη, das feinste, durchgesiebte Mehl (auch von πάλλω, nach Schol. Il. 10, 7 zum Unterschiede von dem Vorigen auch παλή betont), VLL., Hippocr. u. Sp. Auch übh. seiner Staub, Asche u. dgl. Bes. der seine Staub, mit welchem sich die Ringer, nachdem sie sich mit Oel gesalbt hatten, vor dem Ringen bestreu'ten, damit die Hände nicht von den durch Oel schlüpfrig gewordenen Gliedern abglitten, Ringerstaub, vgl. Xen. An. 4, 8, 26. – Nach Strab. 3, 2, 8 heißen πάλαι große Goldklumpen, die man im Goldsande Spaniens findet.
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2 οἰκο-νομικός
οἰκο-νομικός, ή, όν, die Verwaltung des Hauses betreffend, sie verstehend; Plat. Alc. I, 133 e; Xen. Cyr. 2, 2, 14; neben πολιτικός, Mem. 4, 2, 11; vgl. 39; ἡ οἰκονομική, sc. τέχνη, die Kunst des Haushaltens u. Wirthschaftens, Plat. Polit. 259 c; τὰ οἰκονομικά, die Verwaltung des Vermögens, Xen. Cyr. 8, 1, 14; übh. Verwaltung, Leitung, bes. bei Sp., τοῦ πολέμου, Pol. 1, 4, 3 u. öfter, Einrichtung, φύσεως, 6, 9, 10; – ὁ οἰκονομικός, Schrift vom Haushalten, Xen., Arist.
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3 οἰκονομικός
οἰκο-νομικός, ή, όν, die Verwaltung des Hauses betreffend, sie verstehend; ἡ οἰκονομική, sc. τέχνη, die Kunst des Haushaltens u. Wirtschaftens; τὰ οἰκονομικά, die Verwaltung des Vermögens; übh. Verwaltung, Leitung; τοῦ πολέμου, Einrichtung; ὁ οἰκονομικός, Schrift vom Haushalten -
4 πάλη
πάλη, ἡ, (1) das Ringen, der Ringkampf; die Kunst des Ringens, die darin bestand, daß man den Gegner niederschwang ( πάλλω), oder durch Beinstellen hinwarf u. auf dem Boden festhielt. Übh. der Kampf; (2) = παιπάλη, das feinste, durchgesiebte Mehl. Auch übh. feiner Staub, Asche u. dgl. Bes. der feine Staub, mit welchem sich die Ringer, nachdem sie sich mit Öl gesalbt hatten, vor dem Ringen bestreuten, damit die Hände nicht von den durch Öl schlüpfrig gewordenen Gliedern abglitten, Ringerstaub; πάλαι, große Goldklumpen, die man im Goldsande Spaniens findet -
5 χρῡσο-χοϊκός
χρῡσο-χοϊκός, ή, όν, zum Goldarbeiter od. seinem Gewerbe gehörig, ihn od. seine Kunst betreffend, χρυσοχοϊκὴν ἐργάζεσϑαι, die Kunst des Goldschmiedes treiben, Dem. 21, 22.
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6 χαλκ-ουργικός
χαλκ-ουργικός, ή, όν, zum Kupferschmiede, zu seiner Kunst oder Arbeit gehörig, ἡ χαλκουργική, sc. τέχνη, die Kunst des Kupferschmiedes, Arist. pol. 1, 8.
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7 ὀνομαστικός
ὀνομαστικός, den Namen betreffend; ὁ ὀν., der im Namengeben erfahren, geschickt ist, Plat. Crat. 424 a; τέχνη ὀνομαστική, die Kunst des Namengebens, 423 d; τὸ ὀνομαστικόν, ein Namen- oder Wörterverzeichniß, in welchem die Wörter sachlich verzeichnet sind, wie das des Pollux; – ἡ ὀνομαστική, ac. πτῶσις, der Nominativus, Gramm; – auch adv., ὀνομαστικῶς, mit einem eigenen Namen, Schol. Il. 10, 160; κριβάνας πλακοῠντάς τινας ὀνομαστικῶς Ἀπολλόδωρος παρ' Ἀλκμᾶνι, Ath. XIV, 646 a.
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8 ἱπποσύνη
ἱπποσύνη, ἡ, die Kunst des Rosse- od. Wagenlenkens u. des vom Wagen herab Kämpfens; ἱπποσύνῃ καὶ ήνορέηφι πεποιϑώς Il. 4, 303; ἱπποσύνῃ ἐκέκαστο 23, 289; ἱπποσύνας ἐδίδαξαν παντοίας 307; Od. 24, 40; sp. D., wie Nonn. D. 37, 310. – Im Orakel bei Her. 7, 141, ἱπποσύνην τε καὶ πεζὸν ἐόντα στρατόν, ist damit die Reiterei bezeichnet. – S. das Folgde.
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9 ἱπποσύνη
ἱπποσύνη, ἡ, die Kunst des Rosse- od. Wagenlenkens u. des vom Wagen herab Kämpfens. Im Orakel, ἱπποσύνην τε καὶ πεζὸν ἐόντα στρατόν, ist damit die Reiterei bezeichnet -
10 ὀνομαστικός
ὀνομαστικός, den Namen betreffend; ὁ ὀν., der im Namengeben erfahren, geschickt ist; τέχνη ὀνομαστική, die Kunst des Namengebens; τὸ ὀνομαστικόν, ein Namen- oder Wörterverzeichnis, in welchem die Wörter sachlich verzeichnet sind, wie das des Pollux; ἡ ὀνομαστική, ac. πτῶσις, der Nominativus, Gramm; auch adv., ὀνομαστικῶς, mit einem eigenen Namen--------------------------------ὀνομαστικός, zum Namen, bes. zum Nomen substantivum gehörig, substantivisch -
11 χαλκουργικός
χαλκ-ουργικός, ή, όν, zum Kupferschmiede, zu seiner Kunst oder Arbeit gehörig; ἡ χαλκουργική, sc. τέχνη, die Kunst des Kupferschmiedes -
12 χρῡσοχοϊκός
χρῡσο-χοϊκός, ή, όν, zum Goldarbeiter od. seinem Gewerbe gehörig, ihn od. seine Kunst betreffend; χρυσοχοϊκὴν ἐργάζεσϑαι, die Kunst des Goldschmiedes treiben -
13 τεκτοσύνη
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14 τεκτοσύνη
τεκτοσύνη, ἡ, die Kunst des Zimmermanns, die Baukunst, auch die Arbeit selbst, der Bau -
15 ὑπό-κρισις
ὑπό-κρισις, εως, ἡ, Bescheid, Antwort. – Auch des Orakels, Her. 1, 90. 116. 9, 9. – Gew. die Kunst des Schauspielers, sein Spiel, Vortrag, theatralische Vorstellung, auch Deklamation des Redners, Pol. 10, 47, 10; vgl. Arist. rhet. 3, 1; Plut. Dem. 11. – Uebh. Heuchelei, Verstellung, καϑ' ὑπόκρισιν, Pol. 35, 2,13 u. Sp., wie Luc. am. 3. S. übrigens ὑποκρίνομαι.
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16 ὑπόκρισις
ὑπό-κρισις, εως, ἡ, Bescheid, Antwort. Auch des Orakels. Gew. die Kunst des Schauspielers, sein Spiel, Vortrag, theatralische Vorstellung, auch Deklamation des Redners. Übh. Heuchelei, Verstellung -
17 σκιᾱ-γραφία
σκιᾱ-γραφία, ἡ, die Handlung, die Kunst des σκιαγράφος, Malerei mit richtiger Vertheilung von Schatten u. Licht, bes. perspectivische. – Uebertr., Vorspiegelung, Blendwerk, Täuschung, indem man den Schatten für den Körper selbst ansieht, Plat. Phaed. 69 b Rep. X, 602 d; σκιαγραφίᾳ ἀσαφεῖ καὶ ἀπατηλῷ χρώμεϑα περὶ αὐτά, Critia. 167 c; vgl. Arist. rhet. 3, 12.
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18 ἀνθρωπο-κομικός
ἀνθρωπο-κομικός, zur Pflege und Wartung des Menschen gehörig, ἡ-κή, die Kunst des Menschenpflegens, Themist.
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19 ὄρχησις
ὄρχησις, ἡ, das Tanzen, nach Plat. Legg. VII, 795 d ein Theil der Gymnastik, u. nach II, 654 b mit der ᾠδή die χορεία ausmachend; ἡ ἐν ὅπλοις ὄρχησις, Waffentanz, Crat. 406 d, wie ἐνόπλιος u. ἐναγώνιος, Luc. de salt. 32 u. Plut. Num. 32; bes. die Kunst des pantomimischen Tänzers, ὀρχήσεις ἐκπονεῖν, Pol. 4, 20, 12; vgl. bes. Luc. de salt.; τραγική, Ath. I c. 37.
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20 ἰξευτικός
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